Chronik - 5000 Jahre ägyptischer Geschichte - Vor- und Frühzeit (ca. 5000 - 2800 v. Chr.)

 

Dieses dynamische, kulturell welterfahrene und mächtige Reich am Ufer des Nil ist eine des größten Zivilisationen der Alten Welt. Während im Paläolithikum die heutige Wüste Ägyptens fruchtbar und bewohnt war, wurde die Bevölkerung später auf Grund klimatischer Veränderungen dazu gezwungen, nahe des Nils zu siedeln.

Es entstehen dauerhafte Siedlungen, Ackerbau und Handwerk entwickeln sich. Der Heerführer und später selbsternannte erste Pharao heißt Menes (auch Marner). Er gilt 2857 v. Chr. als Reichsgründer und vereinigt Ober- und Unterägypten. Menes begründet die erste Dynastie. Ihm folgen in den nächsten 2500 Jahren noch 29 Dynastien. Unter Menes wird Horus, der bis dato nur in Oberägypten als Schutzgott der Könige verehrt wurde, zum höchsten Gott des geeinten Reiches

Etwa 3100 v.Chr. wurde die ägyptische Schrift gebildet. Mit Hilfe der Hieroglyphen beginnen die Ägypter die Geschichte ihres Landes festzuhalten. Die Bildschrift der "Worte der Götter" bildet das Fundament für den Aufbau des Staates. Die Priester schufen im fruchtbaren Niltal eine Hochkultur, den ägyptischen Kalender und ein vielfältiges Götterpantheon, das einen ausgeprägten Totenkult hervorbrachte.

 

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