Chronik - 5000 Jahre ägyptischer Geschichte - Mittleres Reich (ca. 2061 - 1668 v. Chr.) - Zweite Zwischenzeit

 
 
 

Der Thebaner Mentuhotep II. schafft es, nach 150 Jahren Wirren, Hungersnöten und Kriegen das Land während 50 Jahre wieder zu vereinigen. Nubien wird bis Wawat zurückerobert. Eine wirtschaftliche Blütezeit begann. Es wurden wieder Handelsexpeditionen nach Punt (vermutlich das heute Somalia) geschickt. Die Hauptstadt wird ca. 2030 v. Chr. von Memphis nach Theben (Waset oder Niut) verlegt.

Im 19. und 18. Jahrhundert v. Chr. erlebt Ägypten unter den Pharaonen der 12. Dynastie (Sesostris I-III und Amenemhet III) einen blühenden Handel, eine große politische Stabilität und religiöse Weiterentwicklung. Die Reichsgrenzen wurden erweitert und gesichert (Sinai, Nubien und Eroberungszüge nach Palestina). Nie zuvor ging es dem Land besser.

Um 1668 - 1560 v. Chr. begann die "Zweite Zwischenzeit". In einen dann durch rasche Herrscherwechsel geschwächten und zerrissenen Staat brachen fremde Völker ein. Die Hyksos (ein westasiatischer Volksstamm) nutzten die innere Unsicherheit Ägyptens aus und übernahmen nach Kämpfen mit Waffen aus Eisen (den Ägyptern bis dato unbekannt) die Macht. Rund 100 Jahre regierten sie Ägypten, bis ägyptische Prinzen das Besatzungsheer schlagen können.

 

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