Chronik - 5000 Jahre ägyptischer Geschichte - Spät- und Perserzeit (ca. 767 - 332 v. Chr.)
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Schon während der Dritten Zwischenzeit verlieren die Pharaonen ihr Ansehen und den gottgleichen Status. In der Spätzeit wurde Ägypten zunächst von den Nubierkönigen aus dem Königreich Kusch (heute Sudan) regiert. Sie bildeten die 25. Dynastie. Nach Kämpfen mit den Assyrier, geben sie um 664 v. Chr. erst Theben und später ganz Ägypten auf.
Um 525 v. Chr. kamen die Perser. Durch arabische Beduinen der Sinaihalbinsel unterstützt und mit Wasser versorgt, schaffen die persischen Truppen den langen Weg durch die Wüste. In der Schlacht vor Pelusium, im Mai 525 v. Chr. schlägt Großkönig Kambyses den Nachfolger des Amasis, Psammetich III., entscheidend. Kambyses erobert Memphis und macht Ägypten zur persischen Provinz. Er wird zum König von Ober- und Unterägypten ausgerufen und gilt als Begründer der neuen 27. Dynastie der ägyptischen Pharaonen.
Der griechische Historiker Herodot bereiste während dieser Zeit das Land. 200 Jahre persischer Herrschaft sollten folgen. Einer der großen Perserkönige ist Xerxes, der um 500 v. Chr. Aufstände in Ägypten niederschlägt. 465 v.Chr. wurde er ermordet.
