Von Luxor bis Assuan

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Simeonskloster Deir Amba Samaan

Koptisches Kloster auf einer Wüstenanhöhe

SimeonsklosterDas Kloster des heiligen Simeon, erreicht man vom Aga Khan-Mausoleum nach 20 Minuten Marsch bergaufwärts. Um in den Genuss des herrlichen Blickes über ganz Assuan zu kommen, sollte man jedoch den längeren Weg von den Felsengräbern über den Bergkamm wählen. Oder man mietet für Hin -und Rückweg eine Feluke oder Ruderboot. Alternativ können Sie an der Anlegestelle ankommend, die Feluke nach Hause schicken, besuchen das Kloster, wandern dann zu den Felsengräbern hinüber und nehmen von dort die öffentliche Fähre nach Assuan zurück. Das Kloster wurde im 6./7. Jh. zu Ehren des Lokalheiligen Amba Hadra (oder Amba Samaan) errichtet. Wegen der schwierigen Wasserversorgung und der häufigen Angriffe von Nomaden wurde das Kloster Ende des 12. Jh. aufgegeben.


Qubbet el-Haua

MausoleumKuppel der Winde

Gegenüber der Südspitze der Insel Elephantine, liegt schön in gepflegtes Grün gebettet die Villa Nur el-Salam (Licht des Friedens) von Aga Khan III., dem geistlichen Oberhaupt der Ismailitensekte der Hodschas. Seine Anhänger, die ihn als 48. Imam verehrten, leben überwiegend in Indien und Ostafrika. Der Aga Khan selbst verbrachte während vieler Jahre die Wintermonate in Assuan, wo er Heilung von einem Rheumaleiden suchte. Übersetzen kann man vom Cataract - Hotel zur Anlegestelle unterhalb der Begum-Villa. Hoch über der Villa, auf einer Anhöhe in beherrschender Lage und mit großartigem Ausblick, das Mausoleum des Aga Khan, das die Begum, Aga Khan`s aus Frankreich stammende Gemahlin und ehemalige Schönheitskönigin Yvette Labrousse auf seinen Wunsch hin an dieser außergewöhnlichen Stelle errichten ließ. Das Mausoleum ist nur noch von außen zu betrachten.