Karnak - Tempel des Amun Re
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Obeliskenhof | Festsaal Thutmosis III.
Obeliskenhof - die Pforte zum Tempel
Den hinteren Abschluss des großen Säulensaales bildet der dritte Pylon mit einem Vorbau. In ihm waren große Reliefblöcke von insgesamt 13 verschiedenen Heiligtümern früherer Zeit verbaut.
Den Mittelhof schmückten einst zwei von Thutmosis I. und zwei von Thutmosis III. geweihte Obelisken.
Als größter Obelisk von Karnak ragt hinter dem vierten Pylon der der Hatschepsut auf. Eines der Vorrechte von Königinnen war die Errichtung von Obelisken. Hatschepsuts Vater, Thutmoses I., hatte mehrere dieser Kultsymbole bauen lassen, aber Hatschepsuts Obelisken überragen die ihres Vaters. Im Herzen des Tempels von Karnak lässt sie zwei der größten Obelisken Ägyptens aufstellen. Er überragt den Tempelkomplex um fast 30m. Er ist 29,50 m hoch
und besteht aus Rosengranit, seine Spitze war mit einer Legierung aus Gold und Silber (Elektron) überzogen. Auf dem eingemeisselten Bildnis erkennt man, wie Amun Hatschepsut die Krone der aufsetzt.
Bei näherer Betrachtung der Hieroglyphenkartuschen kann man Ausbesserungen auf etwas vertieften Mulden erkennen. Dort hatte der "Kulturrevolutionär" Echnaton den Namen des Amun tilgen lassen; spätere besserten die zerstörten Flächen dann wieder aus.
Der Festsaal Thutmosis III.
Hier sticht im besonderen der große Pfeilersaal hervor, der in der Antike Achmenu (Glanz der Monumente)
genannt wurde. Es empfiehlt sich, den richtigen Eingang des Bauwerks durch das Hauptportal im Süden zu benutzen, das von zwei 16-kantigen Säulen und zwei Statuen des Königs in Gestalt des Osiris eingefasst wird.
Die Decke des Festsaals von Thutmosis III. wird von zwei Reihen à 10 Säulen und einer Reihe aus 32 Pfeilern getragen. Ein großer Teil seiner vielfarbigen Verzierungen ist erhalten geblieben.

