Rotes Meer - Safaga, El Quseir, Marsa Alam
und Port Ghalib
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El Quseir
Das schönste Städtchen an der Küste des Roten Meers heißt El Quseir. Historisch betrachtet war Quseir eines der Haupthäfen am Roten Meer. Einst war es Ausgangspunkt für eine Expedition der Königin Hatshepsut's in das Land Punt. Außerdem war Quseir Anlaufstelle für alle Pilger, auf Ihrem Weg nach Mekka, und für Gewürzhändler, auf ihrem Weg von Indien nach England. Der altertümliche Hafen ist nach wie vor erhalten, und befindet sich im nördlichen Teil der Stadt. Im Zentrum des Städtchens ist eine Festung aus dem 16. Jh. zu finden, die einst von Sultan Selim erbaut wurde. Wie Safaga gilt Quseir als absolutes Tauchparadies. Durch den im November 2001 neu erbauten Flughafen in Marsa Alam, sind die Transferzeiten nach El Qusier (ca. 1Std) deutlich kürzer als von Hurghada aus.
Ein weiterer Flughafen hat 2002 in Taba den Betrieb aufgenommen, von wo aus Nuweiba auch in einer Stunde erreichbar ist. El Quseir liegt 85 km südlich von Safaga. Es gibt nur wenige Hotels im Ort, und so steht beschaulichen Ferien nichts mehr im Wege. Außerhalb gibt es einige luxuriöse Resorts.
Safaga
Der Ort ist rund 53 km südlich von Hurghada und erhält seinen einzigartigen Charakter durch seinen Hafen und den kleinen, ihn umgebenen Touristenort. Eine Besonderheit an Safaga sind die Schwarzen Sanddünen, eine ausgezeichneter Platz für alle Sonnenanbeter. Außerdem soll sich das hier extrem salzhaltige Wasser ausgesprochen vorteilhaft auf die Haut auswirken. Safaga gilt als das Taucherparadies schlechthin.
Die Uferzonen sind sandig und flachabfallend, ideal für Kinder. Es gibt viel zu entdecken - z.B. bei einem Bootstrip zum vorgelagerten Tobia-Island mit paradiesischen Stränden und Riffen. Oder eine Tauch- oder Surf-Safari per Boot durch die reizvolle Inselwelt.
So legendäre Tauchgebiete wie das Panorama-Riff oder das ausgedehnte Shab Shear liegen direkt vor Safaga. Tobia Arbaa und Tobia Hamra sind die zwei Riffe, die Safaga direkt vorgelagert sind, und sich hervorragend für Tagestauchausflüge eignen. Aber auch für Surfer gibt es hervorragende Windverhältnisse. Der Ort selber bietet außer einigen kleinen, aber sehr guten Fischrestaurants und ein paar Läden allerdings wenig Abwechslung. Hier finden in erster Linie Erholungssuchende ihre Ruhe. Mit zu Safaga zählt die besonders mondäne Halbinsel Soma Bay. Das Resort liegt etwa 15 km nördlich von Safaga. Ihre Strände zählen zu den schönsten am Roten Meer. Auch Soma Bay, in dem gerade eine ganz neue Kitesurfer-Station entsteht, profitiert von den konstanten Winden in der Region.
Neues Glanzlicht im Süden
Ägyptens brandneues Highlight auf halbem Wege zwischen El Quseir und Marsa Alam ist Port Ghalib. Das erste Hotel wurden bereits 2005 eröffnet. Etliche Hotels und Apartmentanlagen an einem 18 Kilometer langen Küstenstreifen soll die Ferienstadt Port Ghalib eines Tages umfassen und damit zu einer weltweit bedeutenden Destination werden. Das Herz der Ferienstadt bildet eine Marina mit Platz für bis zu 1000 Yachten bis zu 50 Meter Länge. Der 2001 eröffnete Flughafen von Marsa Alam ist nur fünf Minuten von Port Ghalib entfernt. Dank der neuen Straße zwischen Marsa Alam und Edno am Nil (zwischen Luxor und Assuan) bietet sich Port Ghalib auch in der Kombination mit Kreuzfahrten auf dem Nasser-See an.
Marsa Alam
Die Gegend und Küste von Marsa Alam erstreckt sich auf eine Länge von etwa 250 km, ca. 200 km südlich von Hurghada. In der Antike wurden in den Bergen gelegene Gold- und Smaragdvorkommen abgebaut. Unter der Herrschaft Ptolemäus’ II. wurde zwischen Marsa Alam und Edfu eine Straße angelegt, die noch heute benutzt wird. Der am 05.11.2001 neu eröffnete Flughafen liegt nahe dem Coraya Beach Resort. Die Transferzeiten nach El Quesier (ca. 1Std) sind deutlich kürzer als von Hurghada aus. Leider gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel, auch keine Taxis, nur Hotelbusse. Ein weiterer Flughafen hat 2002 in Taba den Betrieb aufgenommen, von wo aus Nuweiba auch in einer Stunde erreichbar ist. Homepage: Flughafen Marsa Alam
Viele Jahre lang war Marsa Alam der Geheimtipp für enthusiastische Taucher. Die etwa vierstündige Anreise von Hurghada und Unterkünfte in Camps wurde durch eine unberührte Unterwasserwelt belohnt.
Marsa Alam verändert sein Gesicht. Marsa Alam soll aber nicht mit den Touristen-Hochburgen Hurghada und Sharm el-Sheik verglichen werden. Im Gegenteil. Fehler, die man in genannten Ballungsgebieten gemacht hatte (unkontrollierter und planloser Bau eines Hotels nach dem anderen) soll und wird hier vermieden. In Marsa Alam findet man 16 geschützte Buchten mit Korallenriffe, für Kinder geeignet. Segeln und Surfen ist hier verboten. Dagegen angesagt ist schnorcheln, schwimmen tauchen und relaxen. Derzeit liegt die Region Marsa Alam noch fest in italienischer Hand, was sich aber aufgrund der Vielzahl neuer Hotels in einigen Jahren bald ändern wird. Auch für Abwechslung und Unterhaltung außerhalb der Hotels wird dann mehr geboten werden. Dank der kuwaitischen Unternehmerfamilie El Kharafi (baute auch den Flughafen), wird in Port Ghalib ein touristisches Zentrum auf 18 km Länge entstehen. Anders als in Hurghada, Sharm el-Sheikh oder Safaga stimmen in Marsa Alam noch Preis und Qualität, zumindest was die Tauchgebiete und Strände betrifft. Marsa Alam bietet Trips zu den abgelegenen, südlichen Regionen. Besonders attraktiv sind die drei Inseln Daedalus, Rocky und Zabargad, und die zwei Aussenriffe Fury Shoal und St. John Reef.



