Die große Pyramide des Cheops
Mykerinospyramide | Chephrenpyramide | Cheopspyramide | Sphinx |
Cheops (Khufu), Sohn des Snofru (Snefru) und Vater von Chephren war der Erbauer dieser Pyramide, auch Große Pyramide genannt. Sie ist die bekannteste der Pyramiden und war 147 m hoch. Heute sind es 10 m weniger, da die Spitze abgestumpft ist. Das ursprüngliche Gesamtvolumen betrug 2,5 Mio. Kubikmeter und ist auf 2,35 Kubikmeter verkleinert, da das wertvoll behauene Material bis zum Jahre 1800 v.Chr. für die Bauten von Kairo weggeschleppt wurde. Gemäß der üblichen Anordnung befindet sich der Eingang
auf der Nordseite. Die Korridore waren nach den Fixsternen ausgerichtet, die niemals vom Horizont verschwanden. Der jetzige Eingang liegt tiefer als der ursprüngliche. Erst nachdem man einen nachträglich gegrabenen Grabräuber-Stollen durchquert hat, gelangt man zum eigentlichen Zugang. In der Pyramide gibt es nichts zu sehen außer der Pyramide selbst - und die merkwürdige Vorstellung in einem künstlichen Berg gefangen zu sein.
Die Pyramide ist umgeben von drei kleineren Pyramiden, in denen hohe Beamte bestattet wurden. Obwohl das Bauwerk jahrtausendelang allen Unbilden trotze, schafften es die Besucher des 20. Jahrhunderts, durch Ausdünstungen soviel Feuchtigkeit zu hinterlassen, daß 1998 über 300 Risse im Gestein festgestellt wurden und ausgebessert werden
mussten. Jetzt sind nur noch 150 Besucher pro Halbtag zugelassen; wer zu spät kommt, muss mit einer der anderen Pyramiden vorlieb nehmen:
Ab jeweils 8 Uhr (im Winter 9 Uhr) und ab 13 Uhr ( ist meist nicht so schnell vergeben wie das am Vormittag) werden je 150 Tickets zu 100 LE pP verkauft. Am Eingang müssen Kameras abgegeben werden.

