Gizeh

Der Sphinx von Gizeh

 

Beim Taltempel des Chephren steht der Sphinx , der Kopf des Pharao Chephren auf dem Leib eines SphinxLöwen. Der Sphinx von Gizeh ist aus dem Fels erhaben herausgehauen, 73,5 m lang und 20 m hoch. Er ist die erste Kolossalstatue des pharaonischen Ägypten und thront majestätisch über der Nekropole von Gizeh. Der Kopf des Chephren ist aller Wahrscheinlichkeit nachträglich auf den Löwenkörper gesetzt worden. Im Neuen Reich sah man in ihm eine Verkörperung des Sonnengottes Re-Harachte bzw. Horem-Akhet.

SphinxSeit der Antike wurde der Sphinx mehrfach von Sandmassen befreit. Sowohl Amenophis II. als auch Thutmosis IV. hatten noch als Prinzen vor der Figur Visionen, in denen ihnen der Gott Re-Harachte erschien, um ihnen die Königsherrschaft anzubieten. 1853 begann der Franzose Auguste Mariette mit der Freilegung, die erst 40 Jahre später vollendet wurde. Seine schwersten Zerstörungen erlitt der Sphinx unter den Mameluken, die ihn als Schießscheibe benutzten, viele sagen auch, es wären die Türken gewesen, und vor allem in jüngerer Zeit aufgrund von aufsteigendem Grundwasser nach der Regulierung durch den Assuan-Damm. Über das Alter der Sphinx gehen die Meinungen der Forscher weit auseinander, wir schließen uns der gängigen Lehrmeinung an. Sie besagt das Pharao Chephren um 2520 v.u.Z. den Steinkoloß errichten ließ. Da keine schriftlichen Zeugnisse von der Erbauung oder der Funktion gefunden worden, bleibt das Geheimnis der Sphinx ungelöst.

Zur Anfahrt bietet sich ein günstiger Kompromiß an: mit der Metro bis zur Station Universität in Giseh, oder bis Midan Giseh fahren und per Taxi zu den Pyramiden (ca. LE 7), das ist billiger und vor allem schneller als per Taxi aus dem Zentrum. Oder mit dem Bus ab Midan Tahrir (nähe Nile Hilton) und fährt etwa 20 Minuten.

In deutscher Sprache jeden Mittwoch und Sonntag. Beginn 20:30 Uhr im Winter und 22:30 Uhr im Sommer, £E 44. Die Light and Sound Show ist über Kopfhörer in diversen Sprachen simultan zu hören. Man kann also dann zu beliebiger Zeit teilnehmen und wird dennoch in der Muttersprache bedient.

Bilder: © Janka Heissinger

 

Jubiläumsgewinnspiel
Die Europäische Reiseversicherung