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Medizinische Vorsorge und Versorgung

 

ÄgyptenDie medizinische Versorgung ausserhalb Kairos - auch in den Touristenzentren - hat sich zwar gebessert, entspricht aber nicht westeuropäischem Standard. Wegen dieser oft unzureichenden Versorgung, insbesondere auch bei immer wieder vorkommenden schweren Unfällen im Strassenverkehr, wird daher nachdrücklich der Abschluss einer Auslands - Reisekrankenversicherung empfohlen, die unbedingt auch einen im Notfall medizinisch notwendigen (Flug-) Rücktransport abdecken sollte. Trotz großer Fortschritte im Gesundheitswesen ist die medizinische Versorgung insbesondere in ländlichen Gebieten unzureichend. Seit den sechziger Jahren wurden vom Gesundheitsministerium Anstrengungen unternommen, um in abgelegenen Gebieten so genannte Gesundheitseinheiten für jeweils 15 000 bis 20 000 Menschen zu schaffen. Ziel dieser Zentren ist die Koordination der medizinischen, schulischen, sozialen und landwirtschaftlichen Betreuung durch Dorfräte. Es wurden große Erfolge bei der Bekämpfung von Cholera, Pocken und Malaria erzielt. Krankheiten wie die Bilharziose sind dagegen immer noch weit verbreitet. 1959 wurde ein Sozialversicherungssystem eingeführt, das seitdem permanent ausgebaut wurde.

Keine. Ausnahme: Gelbfieberimpfung zwingend vorgeschrieben für Reisende, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor Ankunft im Reiseland in Belize und Costa Rica oder Ländern mit Gelbfieber-Endemiegebiete aufgehalten oder diese transitiert haben. Mehr unter: www.die-reisemedizin.de/
Befreit von dieser Regelung sind Kinder unter einem Jahr sowie Transitreisende, die im Reiseland den Flughafen nicht verlassen und mit dem gleichen Flugzeug weiterreisen, sowie Reisende, die, aus nichtendemischen Ländern kommend, ein Land mit Endemiegebieten nur transitieren und dort den Flughafen nicht verlassen. Näheres unter: http://www.die-reisemedizin.de/
Bei Kindern sollte ein altersentsprechender Impfschutz gemäß Impfkalender vorliegen, bevor zusätzlich empfohlene Impfungen durchgeführt werden. Grundsätzlich sollte auch bei Erwachsenen der Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden.
Mehr unter: www.die-reisemedizin.de/

gegen Influenza (Virusgrippe) - jährlich gegen Pneumokokken - alle 6 Jahre. Spätestens 6 Wochen vor Abreise mit dem Arzt den persönlichen Impfplan besprechen!
Hepatitis A: Auch wenige Tage vor Abreise kann mit aktiven Impfstoffen als Einmaldosis ein ausreichender Schutz aufgebaut werden. Nach 6-12 Monaten sollte die Impfung wiederholt werden, um einen mehrjährigen Impfschutz sicherzustellen. Typhus: Spätestens 10 Tage vor Abreise sollte mit Injektionsimpfung (1 Dosis) oder Schluckimpfung (3 Kapseln) begonnen werden. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging, Rucksacktourismus u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut sinnvoll sein.

 
 
 

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